The research group KIM at HfG Karlsruhe that is coordinated by Prof. Dr. Matteo Pasquinelli has just received the VW Stiftung grant “Artificial Intelligence and the Society of the Future” with a budget of 108.000 EUR for a preparatory phase of 12 months.

The project will study how society perceives and misunderstands Artificial Intelligence and which cultural interfaces are necessary to build a dialogue between society and opaque statistical apparatuses, that are not immune from errors and bias. The project will frame AI as a new cultural technique that is gradually absorbed in different applications and in education, but still remains unquestioned.

KIM is the first research group across the academic landscape of Baden-Württemberg and Germany attempting to build a bridge between media theory, visual studies and AI. The research network involves KIT Karlsruhe, Potsdam University and Leuphana University Lüneburg.

 


 

Die Forschungsgruppe KIM an der HfG Karlsruhe, die von Prof. Dr. Matteo Pasquinelli koordiniert wird, hat die Zusage für die Förderinitiative “Künstliche Intelligenz – Ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft von morgen” von der VolkswagenStiftung mit einem Budget von 108.000 EUR für eine Vorbereitungsphase von zwölf Monaten erhalten.

Das Projekt wird sich mit der Frage auseinandersetzen, wie die Gesellschaft Künstliche Intelligenz (KI) wahrnimmt und welche falschen Vorstellungen dabei oft herrschen. Projektziel ist es daher auch, kulturelle Interfaces als “Kommunikationsbrücken” zu entwickeln, um einen Dialog zwischen der Gesellschaft und KI-Anwendungen herzustellen, die oftmals auf undurchsichtigen statistischen Berechnungen beruhen und nicht immun gegen Fehler und Verzerrungen sind. Das Projekt versteht KI als eine neue Kulturtechnik, die sukzessive in vielen verschiedenen Anwendungen und im Bildungsbereich übernommen wird, jedoch noch ohne ausreichend kritisch hinterfragt und erforscht zu werden.

KIM ist die erste Forschungsgruppe in der akademischen Landschaft von Baden-Württemberg und Deutschland, die Medientheorie, Visual Studies, und KI kombiniert. Das Forschungsnetzwerk involviert neben KIM ebenso das KIT Karlsruhe, die Universität Potsdam und die Leuphana Universität Lüneburg.